s'Blättle

(Informationen, die auch im s'Blättle von Oberderdingen zu lesen sind)

Damit nicht alles verloren geht

Undatiertes Foto des Schützenvereins Flehingen. Ganz links der Schützenkönig Ernst Federschmid, in der Mitte -mit Amtskette- Bürgermeister Hermann Becker.
Undatiertes Foto des Schützenvereins Flehingen. Ganz links der Schützenkönig Ernst Federschmid, in der Mitte -mit Amtskette- Bürgermeister Hermann Becker.

 Im August machen wir auch dieses Jahr wieder eine Pause, lassen also die Zusammenkunft im Flehinger Bahnhof ausfallen. Der nächste reguläre Termin ist am 17.09.2026, auf der Tagesordnung wird dann wohl die Fortsetzung der Hauptversammlung vom 19. März dieses Jahres, mit dem Tagesordnungs-punkt „Wahlen“ stehen. Allerdings werden wir im August Interessierten wieder gemeinsame Museumsbesuche oder Führungen zu den Kirchen unserer Heimat anbieten. Diese Angebote, entstanden nach den „Corona“-Einschränkungen, werden von unseren Mitgliedern als passend angesehen.

Die Arbeiten für den Rundbrief 72, der auf Advent erscheinen wird, sind angelaufen. Geplant ist ein Artikel zum Flehinger Schützenverein, der 1925 gegründet wurde. Er existiert nicht mehr, und nur wenige Quellen, die seine damalige Tätigkeit belegen, sind uns bislang bekannt. Wir suchen weiter nach Belegen, Ansprechpartner dafür ist Herr Franz Weber.

Ein weiteres Thema für den nächsten Rundbrief ist die Paratyphus-Epidemie, die zur Sperrung von Derdingen ab November 1945 führte. In den Archiven der Nachkriegszeit hat sich darüber wenig Schriftgut erhalten. Die örtlichen Zeitungen aus der NS-Zeit existierten im Herbst 1945 nicht mehr, das Mühlacker Tagblatt gibt es erst ab 1949. Die offizielle Quellenlage zu diesem Thema ist demnach herausfordernd schmal.

In der letzten Juli-Zusammenkunft im Flehinger Bahnhof wurde auch die Mitgliederwerbung angesprochen. Für (auch jüngere) Fotografen könnte es lohnend sein, die doch immerhin ein Dutzend sowohl in Flehingen als auch in Oberderdingen vorhandenen Hausinschriften mit Fotos zu sammeln. Über manchen Eingängen älterer Häuser sind in einem Stein Buchstaben und oft auch eine Jahreszahl eingeschlagen. Symbole deuten den Beruf des „Hausmannes“ an. Bei manchen Häusern sind auch an der Fassade Bildhinweise sichtbar. Diese zu sammeln und -wo noch möglich- aufzulösen würde sich lohnen.

Es wurden bei unserer letzten Zusammenkunft wie üblich auch alte Fotos gezeigt. Dabei konnte ein Teil der abgebildeten Personen identifiziert werden. Die dringende und freundliche Aufforderung an unsere Mitglieder bleibt: Stellen Sie uns bitte Ihre alten Fotoalben mit Bildern von vor der Jahrtausendwende zur Verfügung. Wir möchten Ihre alten Fotos einscannen und so erhalten. Ohne Ihre Zustimmung veröffentlichen wir nichts. 

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